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  • Daniela Eglseder

Zum Schutze der Tiere

Je weiter ich eintauche in die Welt der Katzen, desto mehr sehe ich mich auch konfrontiert mit den Missständen welche rund um uns herrschen. Sei es nun auf diversen Bauernhöfen wo unzählige, ungefütterte, unkastrierte und teilweise sterbenskranke Katzen sich selbst und ihrem Schicksal überlassen werden mit der Begründung "natürliche Selektion".

Oder sei es auch in unmittelbarer Nähe wo rücksichtslose AutofahrerInnen sich gestört fühlen durch eine ältere, wahrscheinlich schwerhörige sich putzende Katze, die vor ihrem eignen zu Hause auf der Straße sitzt, sich putzt und aus Bequemlichkeit vorm Aussteigen und wegscheuchen der Autofahrerin mit voller Absicht tot gefahren wird.

Wo ist das Mitgefühl so mancher Mitmenschen einem Lebewesen gegenüber?

Wie oft habe ich schon den Satz gehört " ist ja nur eine Katze". Was meinen diese Menschen mit NUR? Gibt es eine Wertung welches Lebewesen mehr wert ist und welches weniger?

Ein Mensch der fühlt und die Fähigkeit in sich trägt einem anderen Lebewesen gegenüber empathisch zu sein, wird so eine Aussage nicht tätigen. Denn ein Mensch der sich in ein anderes Lebewesen hinein versetzt, fühlt an seinem eigenen Leibe den Schmerz seines Gegenübers. Je offener ein Mensch für seine eigenen Emotionen ist, desto besser kann dieser auch die Gefühle seines Gegenübers deuten. Aber was kann eine Katze oder auch jedes andere Lebewesen dafür, die ihr Leben verliert, weil ein Mensch seine eigenen Emotionen nicht fühlen kann oder will?

Ich habe engagierte Tierschützerinnen kennen gelernt welche sich mit viel Herz und Hirn für unsere Tiere einsetzen und dabei ganz oft über ihre eigenen Grenzen gehen. Ich bewundere jede einzelne davon, sich "freiwillig" immer wieder dieser Hilflosigkeit, der Ungerechtigkeit, dem Schmerz und der bestimmt oftmals empfunden Ohnmacht selber zu stellen.

Ich finde dass jeder von uns mit seinen Möglichkeiten dafür Sorge tragen sollte, Tieren Schutz zu geben, welche diesen dringend brauchen. Seien es nun die oben erwähnten Bauernhof Katzen: Tierschutzorganisation in der Nähe anrufen und Rat und Anleitung holen, Amtstierarzt verständigen oder im Falle der Autofahrerin Tierschutzorganisation, Amtstierarzt, Polizei, Öffentlichkeit mobilisieren, Tierhalter suchen und informieren usw.

Jeder von uns kann etwas tun und es braucht jeden einzelnen von uns damit irgendwann Tiere, auch vor dem Gesetz, als Lebewesen gesehen werden.

Auch wenn es manchmal einfach nur schmerzhaft, anstrengend und erschütternd ist, ich schaue nicht weg - zum Wohle der Tiere.

Foto: Maximilian, Bauernhof Kätzchen, beide Augen mussten auf Grund von Katzenschnupfen entfernt werden - kein Einzelfall.

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Daniela Eglseder

Katzenverhaltensberatung

Telefon: +43 650 / 24 200 48 

Mail: office@training-for-pets.com

Adresse:

Wallern 20

4849 Puchkirchen am Trattberg

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