Chronisch krank sein und mit einer Katze leben
- Daniela Eglseder

- vor 1 Stunde
- 9 Min. Lesezeit
Verantwortung, Beziehung und Unterstützung im gemeinsamen Alltag
Eine chronische Erkrankung verändert das Leben.
Sie wirkt sich auf den Körper aus, auf die Belastbarkeit, auf den Alltag – und oft auch auf das eigene Selbstbild. Die eigene Erkrankung begreifen gleicht einem inneren Weg den es zu gehen und zu erkunden gilt.
Dauerhaft gesundheitlich eingeschränkt zu sein bedeutet nicht nur, eine medizinische Diagnose zu erhalten. Oft beginnt damit ein langer innerer Prozess, der weit über das Körperliche hinausgeht.
Am Anfang steht häufig die Unsicherheit: Symptome, die nicht einzuordnen sind, Untersuchungen, Wartezeiten, vielleicht widersprüchliche Aussagen. Für viele Menschen ist diese Phase geprägt von Angst, Ohnmacht und dem Gefühl, dem eigenen Körper nicht mehr vertrauen zu können.
Die Frage „Was stimmt mit mir nicht?“ begleitet den Alltag – oft leise, manchmal sehr präsent.
Mit der Diagnose selbst ist nicht automatisch Klarheit oder Erleichterung verbunden. Stattdessen tauchen oft Trauer und Wut auf:
Trauer um das, was einmal selbstverständlich war. Wut darüber, dass das eigene Leben plötzlich Einschränkungen unterliegt, die man sich nicht ausgesucht hat. Auch Schuldgefühle können entstehen – gegenüber dem eigenen Umfeld oder sich selbst.
Akzeptanz ist kein einzelner Moment, sondern ein Weg. Ein Weg mit Vor- und Rückschritten, mit Tagen der Anpassung und Tagen des Widerstands. Viele Menschen berichten davon, dass sie ihr „altes Leben“ innerlich immer wieder loslassen müssen – und dass dieser Abschied Zeit braucht.
Parallel dazu entsteht langsam ein neues Normal. Dieses neue Normal ist oft fragil und muss immer wieder angepasst werden: an die eigene Belastbarkeit, an Schwankungen im Gesundheitszustand, an veränderte Bedürfnisse. Es geht darum, neue Maßstäbe zu finden, den eigenen Wert nicht mehr an Leistung zu messen und sich selbst mit mehr Nachsicht zu begegnen.
Innerlich zu begreifen, dass eine chronische Erkrankung Teil des eigenen Lebens ist – ohne dass sie die gesamte Identität bestimmt – ist ein tiefgreifender Prozess. Er verlangt Geduld, Selbstmitgefühl und oft auch Begleitung. Nicht, um „stark“ zu werden, sondern um ehrlich und tragfähig mit der eigenen Realität umgehen zu können.
Wenn ein Mensch chronisch krank ist und mit einer Katze lebt, entsteht eine besondere Form von Verantwortung. Eine, die nicht immer sichtbar ist. Eine, die oft still getragen wird. Und eine, die zwischen Fürsorge, Verbundenheit, Schuldgefühlen und Erschöpfung schwanken kann.
In diesem Beitrag geht es um genau diese Realität. Um das Leben mit chronischer Erkrankung und Katze. Um Verantwortung, die nicht immer leicht zu tragen ist. Und um die Frage, wie Unterstützung, Struktur und Beziehung entlasten können.
Die eigene Erkrankung - und Verantwortung tragen
Mit einem Körper zu leben, der andere Bedürfnisse hat, bedeutet oft, mit begrenzten Ressourcen umzugehen. Energie, Konzentration und Belastbarkeit sind nicht konstant verfügbar. Gute Tage wechseln sich mit schlechten ab, Planungssicherheit ist eingeschränkt, der eigene Körper wird unberechenbarer.
Gleichzeitig bleibt Verantwortung bestehen.
Eine Katze braucht Versorgung, Aufmerksamkeit, Struktur und Verlässlichkeit. Nicht, weil sie fordert – sondern weil sie von uns abhängig ist.
Für viele Menschen mit einer langfristigen gesundheitlichen Einschränkung entsteht hier ein stiller innerer Konflikt:
auf der einen Seite die eigenen körperlichen und psychischen Grenzen
auf der anderen Seite der Wunsch, eine gute, verlässliche Bezugsperson zu sein
Gedanken wie „Ich müsste mehr können.“, „Meine Katze darf nicht unter mir leiden.“, „Ich darf mir keine Schwäche erlauben.“ tauchen immer wieder auf.
Diese Gedanken sind Ausdruck von Fürsorge – nicht von Versagen. Und doch können sie zusätzlichen Druck erzeugen, der das Nervensystem weiter belastet.
Hinzu kommt, dass ganz alltägliche, früher selbstverständliche Bewegungen plötzlich nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich sind: sich zur Katze hinunterbeugen, sie aufheben, mit ihr am Boden sitzen oder in einer Trainingssituation aktiv mitarbeiten.
Was früher spontan ging, muss neu gedacht, angepasst oder ganz anders gestaltet werden.
Für viele Betroffene ist das schmerzhaft. Nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Denn mit jeder Anpassung wird sichtbar, dass sich etwas verändert hat. Gleichzeitig liegt genau hier ein wichtiger Schritt: Verantwortung nicht über den eigenen Körper hinweg zu tragen, sondern neue Wege zu finden, die sowohl die Bedürfnisse der Katze als auch die eigenen Grenzen berücksichtigen.
Verantwortung zeigt sich dann nicht mehr in Leistung, sondern in Achtsamkeit, Kreativität und der Bereitschaft, den Alltag neu zu gestalten.
Denn es gibt ja auch eine Verantwortung sich selber gegenüber.
Verantwortung neu denken
Verantwortung bedeutet nicht, immer gleich leistungsfähig zu sein. Sie bedeutet nicht, die eigenen Grenzen zu ignorieren oder sich dauerhaft zu überfordern.
Verantwortung kann auch heißen:
ehrlich mit den eigenen Möglichkeiten umzugehen
Strukturen zu schaffen, die entlasten
Hilfe anzunehmen
unperfekt präsent zu bleiben
Eine Katze braucht keine konstante Hochleistung. Sie braucht Verlässlichkeit, Klarheit und eine Beziehung, die nicht von Selbstaufgabe getragen wird.
Gerade in chronischen Belastungssituationen darf Verantwortung neu gedacht werden: nicht als Pflicht zur Selbstüberforderung, sondern als Balance zwischen Fürsorge für das Tier und Fürsorge für sich selbst.
Unterstützung endet nicht bei der ärztlichen Versorgung
Wenn Menschen mit anhaltenden gesundheitlichen Einschränkungen leben, stellt oft die medizinische Versorgung einen wichtigen Aspekt dar. Ärztinnen, unterschiedliche Therapien, Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel – all das ist wichtig. Doch es ist nicht alles.
Auch im Zusammenleben mit einer Katze gibt es Möglichkeiten, den Alltag so zu gestalten, dass er tragbarer wird – für beide Seiten.
Katzenverhaltensberatung & Gestaltung des Alltags
In der Katzenverhaltensberatung geht es nicht nur um sogenanntes „Problemverhalten“. Sie kann auch ein Raum sein, um einen Alltag neu zu gestalten, wenn sich durch gesundheitliche Veränderungen die eigenen Möglichkeiten, Kräfte und Routinen verschoben haben.
Gerade in einem Leben mit dauerhaft veränderten körperlichen oder psychischen Voraussetzungen braucht es neue Strukturen: Abläufe, die nicht überfordern, und Rahmenbedingungen, die sowohl für die Katze als auch für den Menschen tragfähig sind.
Katzenverhaltensberatung unterstützt dabei, dieses neue Normal bewusst zu entwickeln – nicht gegen die eigenen Grenzen, sondern mit ihnen.
Gemeinsam schauen wir darauf, wie der Alltag so gestaltet werden kann, dass er Sicherheit gibt und Kraft spart, statt zusätzliche Anspannung zu erzeugen.
Dazu gehören zum Beispiel:
leicht erreichbare Ressourcen für die Katze
klare, vereinfachte Strukturen im Tagesablauf
ausreichend Rückzugsorte für Ruhe und Regulation
Reduktion von Stressoren im Wohnumfeld
eine bewusste Anpassung an die aktuelle Energie und Belastbarkeit des Menschen
Diese Form der Begleitung wirkt nicht nur praktisch, sondern auch emotional entlastend.
Wenn der Alltag stimmiger wird, reduziert sich das Gefühl, ständig nicht zu genügen oder den Anforderungen nicht gerecht zu werden. Sorgen um die eigene Leistungsfähigkeit, Schuldgefühle gegenüber der Katze oder innere Anspannung dürfen dabei ebenfalls Raum bekommen – immer eingebettet in die gemeinsame Beziehung.
Katzenverhaltensberatung kann so helfen, nicht nur das Verhalten der Katze besser zu verstehen, sondern auch die eigene Situation mit mehr Mitgefühl zu betrachten.
Ein gut gestalteter Alltag spart Kraft. Er reduziert Konflikte, Unsicherheiten und das Gefühl, ständig reagieren zu müssen – und schafft Raum für Beziehung, Verbundenheit und einen liebevollen Umgang mit sich selbst und der Katze.
Beispiel:
Eine Katze bekommt ihre Futter- und Wassernäpfe nicht mehr auf dem Boden, sondern erhöht platziert, sodass sich der Mensch weniger bücken muss. Spiel- und Trainingsmomente finden im Sitzen statt, kurze Sequenzen ersetzen längere Einheiten.
Die Katze behält ihre vertrauten Rituale, der Mensch schont seine Kräfte.
Gleichzeitig zeigt sich, dass Entlastung nicht nur praktisch wirkt, sondern auch emotional. Das Gefühl, „nicht genug zu tun“, weicht, als klar wird, dass es weniger um Aktivität als um Verlässlichkeit geht.
Feste, kurze Rituale zu bestimmten Tageszeiten schaffen Orientierung – für die Katze und für den Menschen. Der Alltag wird stimmiger, Schuldgefühle treten in den Hintergrund, Beziehung wird wieder spürbar.
Vernetzung statt Alleinverantwortung
Niemand muss alles alleine wissen oder können. Ein gut aufgebautes Netzwerk aus Tierärztinnen, Beraterinnen, Trainerinnen, Therapeutinnen oder anderen Fachpersonen kann entlasten – nicht nur praktisch, sondern auch emotional.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie wichtig diese Vernetzung ganz konkret wird. Viele Katzen kommen zu mir, weil ihre Halterinnen kurzfristig ins Krankenhaus müssen – sei es für eine Operation, weitere Abklärungen, eine Rehabilitation oder eine Kur. Oft stehen diese Menschen plötzlich vor der Situation, dass sie sich nicht nur um ihre eigene gesundheitliche Versorgung kümmern müssen, sondern gleichzeitig keine verlässliche Betreuung für ihre Katze haben.
Diese Momente sind häufig von hohem innerem Stress geprägt. Die Sorge um die Katze tritt neben die eigene Angst und Belastung – und verstärkt sie. Nicht selten geraten Betroffene in einen inneren Alarmzustand, weil sie das Gefühl haben, sich entscheiden zu müssen: für sich oder für das Tier.
Wenn in dieser Situation klar wird, dass die Katze gut versorgt ist, verändert sich etwas spürbar. Viele Menschen atmen hörbar auf und sagen: „Jetzt kann ich beruhigt ins Krankenhaus gehen.“ Die Verantwortung ist nicht verschwunden, aber sie ist getragen. Nicht mehr allein.
Unterstützung anzunehmen bedeutet nicht, Verantwortung abzugeben. Es bedeutet, sie auf mehrere Schultern zu verteilen – besonders dann, wenn die eigenen Kräfte gerade woanders gebraucht werden.

Die emotionale Ebene nicht vergessen – Körper, Psyche und Beziehung
Leben mit einer dauerhaft veränderten gesundheitlichen Situation bringt oft Gefühle mit sich, die schwer auszuhalten sind. Viele Menschen erleben im Alltag:
Angst, nicht zu genügen
Schuldgefühle
Scham
Trauer um verlorene Möglichkeiten
anhaltende Erschöpfung
Diese Gefühle entstehen nicht „nur im Kopf“. Körper, Psyche und emotionale Ebene sind eng miteinander verwoben und können nicht getrennt voneinander betrachtet werden.
Geht es dem Körper nicht gut – etwa durch Schmerzen, Erschöpfung oder eingeschränkte Belastbarkeit – wirkt sich das unmittelbar auf die psychische Befindlichkeit aus. Schmerzen können Geduld reduzieren, Reizbarkeit erhöhen und das Gefühl von Überforderung verstärken. Konzentration fällt schwerer, Gedanken kreisen schneller, innere Anspannung nimmt zu.
Umgekehrt wirkt sich auch die psychische Verfassung auf den Körper aus. Anhaltende Sorgen, innere Anspannung oder emotionale Überforderung können sich körperlich zeigen – zum Beispiel durch:
erhöhte Muskelspannung, besonders im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich
eine flachere, eingeschränkte Atmung
das Gefühl von Enge im Brustkorb
schnellere Ermüdung
ein erhöhtes allgemeines Stressniveau
Der Körper bleibt dabei oft in einer Art Alarmbereitschaft. Selbst in Ruhephasen fällt es schwer, wirklich zu entspannen oder loszulassen.
All diese Veränderungen sind für Katzen wahrnehmbar. Katzen reagieren sehr fein auf Körperspannung, Atemrhythmus, Bewegungsqualität und emotionale Stimmung. Veränderungen im Tonfall, in der Körperhaltung oder im Bewegungsfluss werden von ihnen registriert – oft schneller, als wir es selbst bemerken.
Eine Katze kann dadurch unruhiger werden, sich zurückziehen oder verstärkt Nähe suchen. Nicht, weil etwas „falsch läuft“, sondern weil sie auf die veränderte innere und äußere Atmosphäre reagiert.
Deshalb ist es so wichtig, die emotionale Ebene nicht auszuklammern. Gefühle dürfen Raum haben – nicht, um sich darin zu verlieren, sondern um sie wahrzunehmen, einzuordnen und nicht alleine zu tragen.
Eine Katze kann Halt, Struktur und Beziehungspartnerin sein. Sie darf Nähe geben und Trost spenden. Aber sie sollte nicht zur einzigen Ressource werden, die trägt.
Auch der Mensch darf Unterstützung bekommen – für den eigenen Körper, für die Seele und für die Beziehung zur Katze. Denn wenn es dem Menschen innerlich besser geht, wirkt sich das auch auf das gemeinsame Erleben und das Wohlbefinden der Katze aus.
Gerade weil Körper, Psyche und Beziehung so eng miteinander verwoben sind, kann es entlastend sein, diese Prozesse nicht alleine zu tragen. Emotionale Begleitung bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, die Katze aus dem Blick zu verlieren – im Gegenteil. Sie hilft dabei, die eigene innere Situation besser zu verstehen, Gefühle einzuordnen und den Umgang mit der Verantwortung gegenüber der Katze bewusster und sanfter zu gestalten.
Wenn Sorgen, Schuldgefühle oder Erschöpfung Raum bekommen, entsteht oft mehr innere Ruhe. Und diese Ruhe wirkt sich nicht nur auf den Menschen aus, sondern auch auf die Katze und das gemeinsame Miteinander.
In meiner Arbeit bedeutet emotionale Begleitung, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem Gedanken, Gefühle und Sorgen rund um die eigene gesundheitliche Situation und die Verantwortung für die Katze gesehen, eingeordnet und getragen werden dürfen – immer im Kontext der gemeinsamen Beziehung.
Fallbeispiel
Anna lebt mit einer langfristigen gesundheitlichen Einschränkung und ihrer Katze zusammen. An manchen Tagen fühlt sie sich stabil, an anderen reicht die Kraft kaum für das Nötigste. Besonders belastend ist für sie das Gefühl, ihrer Katze nicht immer gerecht zu werden.
Sie plant ihren Alltag sorgfältig, passt Routinen an und versucht, vorausschauend zu handeln. Gleichzeitig begleiten sie Zweifel: Reicht das? Mache ich genug? Diese Gedanken gehen oft mit körperlicher Anspannung einher – ein Druck im Brustbereich, flachere Atmung, verspannte Schultern. Je mehr sie sich innerlich unter Druck setzt, desto schwerer fällt es ihr, im Moment zu bleiben.
In der Begleitung lernt Anna, ihren Anspruch an sich selbst zu hinterfragen. Sie beginnt zu verstehen, wie eng ihre körperliche Verfassung, ihre Gedanken und ihre Gefühle miteinander verwoben sind. Indem sie das Lebensumfeld ihrer Katze so gestaltet, dass es weniger Kraft kostet, Verantwortung zu tragen, entsteht nicht nur praktische Entlastung, sondern auch innere Ruhe.
Gleichzeitig findet sie Raum, über ihre Schuldgefühle, Ängste und die Trauer über verlorene Selbstverständlichkeiten zu sprechen. Mit wachsender Selbstwahrnehmung verändert sich auch ihr Körpererleben: Die Atmung wird freier, die Anspannung lässt nach, der Umgang mit sich selbst wird weicher.
Die Situation bleibt herausfordernd, wird jedoch besser handhabbar. Die gesundheitliche Situation verändert sich dadurch nicht. Verantwortung wird anders getragen: weniger aus Selbstüberforderung, stärker aus Verständnis, Beziehung und innerer Stabilität.
Beziehung statt Perfektion
Chronisch krank zu sein und Verantwortung zu tragen ist kein einfacher Weg. Er verlangt Geduld, Ehrlichkeit und Mitgefühl – vor allem sich selbst gegenüber.
Der Wunsch, alles „richtig“ oder sogar perfekt zu machen, ist dabei kein Zufall. Für viele Menschen erfüllt Perfektion eine wichtige Funktion: Sie gibt das Gefühl von Kontrolle in einer Situation, die sich unsicher oder unberechenbar anfühlt. Wenn der eigene Körper nicht mehr verlässlich funktioniert, kann der Anspruch an sich selbst steigen – als Versuch, wenigstens an anderer Stelle Stabilität herzustellen.
Perfektion dient oft auch als Schutz. Sie soll verhindern, zu versagen, Schuld auf sich zu laden oder anderen – in diesem Fall der Katze – nicht gerecht zu werden.
Dahinter stehen häufig tiefe innere Überzeugungen wie: „Wenn ich mich genug anstrenge, kann ich Schlimmes vermeiden.“ Oder: „Ich darf keine Fehler machen, weil ich Verantwortung trage.“
Diese Haltung ist verständlich. Sie entsteht aus Fürsorge, aus Bindung und aus dem Wunsch, Schaden abzuwenden. Gleichzeitig kann sie sehr viel Druck erzeugen – besonders dann, wenn die eigenen Ressourcen begrenzt sind.
Katzen brauchen jedoch keine perfekten Menschen. Sie brauchen verlässliche, zugewandte Bezugspersonen – so gut es im jeweiligen Moment möglich ist.
Beziehung entsteht nicht durch Fehlerlosigkeit, sondern durch Vorhersehbarkeit, Präsenz und ein achtsames Miteinander.

Hallo, ich bin Daniela Eglseder. Katzenverhaltensberaterin und Sozialpädagogin. Mit meinem Wissen aus der Sozialarbeit mit Kindern und meiner Expertise in Katzenverhalten schaffe ich in meinem Katzenzentrum eine Möglichkeit für die persönliche Weiterentwicklung der Katze. Mein Ziel ist ein entspanntes und harmonisches Miteinander aller Familienmitglieder.








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